Müslischnitten

„Die Schnitte für Taferlklaßler, Schüler und Studenten!“ sagt Hermine. Passt auch für kreative GrazerInnen, die sich hier im Gmota einfinden…. Lecker und gesund, ist diese Delikatesse. Ohne Kinder, nur Flocken und Früchte. F wie Frauen, F wie Freiheit, F wie die Faulheit vieler Frauen zu kochen… Liebe Frau Hermine: Wir sind nicht faul! Auch wenn in diesem Fall der Mann den Hauptanteil der Arbeit übernommen hat… und liebe Frau Mika: Wir sind auch nicht feige. Wir machen es richtig!

Owa trotzdem: essen ist noch verboten! Es tut mir leid, dass ich auch Ihnen nicht einmal eine einzige kleine Schnitte zum Probieren gegeben hab, liebe Unbekannte. Morgen dann, beim herminekleinblogkochkabaret-brunch mit performativem vortrag „VULL T.OAG“ kann man essen. Bis dann! Guten Appetit, ihre HK.
P.S.: Diese Speise beinhaltet Hermine Klein’s legendäre Früchte-Müslimischung, frisch gemischt, und alles. „Wichtiger Hinweis: Meine Früchte-Müslimischung besteht aus Hafer- und Weizenflocken aus biologischem Anbau, ungeschwefelten Trockenfrüchten, Maisflakes, Soja-Krokant, Sonnenblumenkernen, Mandeln, Honigflocken, gefriergetrockneten Erdbeeren und Äpfel – deshalb schmecken die Kinderschnitten auch so fruchtig.“
P.P.S.: Danke Frau Klein und danke allen fleißigen, mutigen und hilfsbereiten… MitkocherInnen.

Frisch aus dem Rohr: die Hermine Klein'sche Kindermüslischnitte
Frisch aus dem Rohr: die Hermine Klein’sche Kindermüslischnitte
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Lebkuchen nach Großmutters Art

ach wie schön es doch sein kann, das mama sein. und das lebkuchen backen nach großmutters art. und das christbaumschmücken nach großmutters art, mit viel viel zeugs und das kinderl hilft mit, weil am 27ten hat das christkind urlaub und da darf das kind dann mithelfen auch beim packerl aussuchen und… ach egal. kein wirklicher text entsteht, wenn das gefühl so schön ist und der lebkuchen so gar nicht schmeckt, aber der duft zählt und der anblick und überhaupt, dass man es macht und halt eben die schürze von der oma dabei trägt und sowas alles. da tut es mir direkt leid, dass ich so einen wutausbruch zu weihnachten gebloggt losließ, wo doch die bratäpfel nach engelsart nicht nur weihnachtlich gut dufteten sondern auch herrlich gut schmeckten und tja. zumindest gibt es noch gefühle, und wenn nicht zu weihnachten, wann dann. nur die liebe zählt und so. und apropos: wenn ich dann mal selber oma bin, dann mach ich den lebkuchen vielleicht mit aranzini, weil es mir dann vielleicht schmecken wird, was es jetzt glaub ich noch nicht tun tät, oder doch? ich sollte wirklich aufhören zu schreiben bevor es zu spät ist, und ich noch erzähle, dass mir kürzlich ein mann geflüstert hat, ich sei nicht weiblich genug. naja, falls sie unter ähnlicher unweiblichkeit leiden, kann ich das lebkuchen backen nach großmutters art empfehlen. da kommen selbst den hartgesottensten bloggeremanzen ihre eierstöcke in schwung und frau wird von östrogenen weichgekocht und von muttergefühlen überschwemmt…. frau sein gelingt auch ohne kind, aber es hilft doch zu wissen, dass man ein kind geboren hat, wenn einem wieder mal einer unter die nase reibt – wenn auch nur durch die blume – frau sei zu männlich. und so genieße ich jetzt blutend und heulend einen letzten steinharten lebkuchenring – J A ich will – und den sanften abgang des 2014er jahres. guten appetit, ihre hk.

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Soja-Obstkuchen

#entschuldigung

erstens: schlag mi noch einmal und i schwör dir ich schlag zurück, da kannst du dir sicher sein.

zweitens: das gestern war kein sojagericht, passte also eigentlich überhaupt nicht zur sojawoche. tschuldigung. (nein nicht tschuldigung, ich brauch mich nicht entschuldigen – oder was sagen/denken sie?)

drittens: erdbeer.

guten appetit, ihre hk!

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Bananenschnitten

#notfallsgericht

zum glück gibt es einige gerichte die ich in weiser voraussicht vorgekocht habe… falls mal gar nix mehr geht und ich mich selbst in urlaub schicken muss. um genau zu sein eines: die bananenschnitte. und nun ein paar worte zum thema „spontanurlaub“. erstens) wie sie wissen: sonntag war erstkommunion. und nur soviel: ich brauche keinen urlaub, weil ich einen kater habe, oder weil ich bekehrt bin und jetzt alle halben stunden ein ave maria singe, auch nicht, weil meine neue frisur von meinen verwandten mit (puke) (d.h. ein smiley der grün speibt) kommentiert wurde und ich jetzt extra therapiestunden brauch und deshalb keine zeit mehr fürs kochen und bloggen hab… nein, da steh ich drüber. aber es war einfach soo… (wie soll ich das jetzt formulieren ohne irgendjemanden zu beleidigen) anstrengend. deshalb urlaub. zweitens) die vielen feiertage: manche fahren ja nach kroatien, oder geben sich ein thermenwochenende. ich bleib eh daheim, aber ich will wenigstens in urlaub gehen. und da ich vom mama sein keinen urlaub nehmen kann, gibt sich dorli spitteler urlaub vom bloggen und kochen selbst urlaub. einfach so für’s gefühl. klasses gefühl mit ein bisschen schlechtem gewissen (engel links, teufel rechts). drittens) wenn ich nie in urlaub geh, kann ich ja nie meine notfalls gekochten hermine klein gerichte einbauen. und deshalb spontanurlaub diese woche und weil der menüplan für diese woche einfach so mikrig ausgestattet war. schau ma mal ob ich den spontanurlaub für diese woche nun durchziehe oder ob es mich doch wieder zurückzieht zum blog/herd (das los der selbständigen/hausfrau). derweil: guten appetit, ihre hk!

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Mandelecken

#ichliebeallemandeleckenundkanten

man hat mir gesagt, dass wenn man von etwas träumt, man mit ziemlicher sicherheit immer von sich selbst träumt. in gestalt eines märchenprinzen, einer freundin, der mathelehrerin von vor fünfzehn (!) jahren… sie alle zeigen dir eigentlich nur wer du bist. wenn ich also mit meinen minimalen traumdeutungskenntnissen loslegen darf, dann hab ich folgendes kapiert: perfekt, unnahbar, und wie in „und täglich grüßt das murmeltier“ immer wieder von neuem da. so bin ich. oder mein blog. bin ich mein blog? bin ich das auf dem foto? und was ist das für ein ekeliger schleim der da zwischen kauleiste und zunge hängt? das kann nicht von mir sein, das kann nicht ich sein. ich ist in nicht enthalten. ich in nicht. (ich schwöre, die kekse sind mit stinknormaler biobutter gemacht, no cannabis butter at all (trotzdem so psychodelische phantasien und kollektive weltverständnisse)). guten appetit, ihre hk!

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Buchweizen süß

eins und zero! geschafft. ich hab’s und ich bin’s. dafür gibt’s jetzt zwei tage urlaub. er kocht. nun sind alle getreidearten und knöterichgewächse durch. der plan für die zukunft: die restlichen vierzehn hefte (ca. 500 gerichte?) aus meiner naturküche-mappe durchkochen. zusätzliche features: ein wochenkochplan. die rezept-sammlung wird laufend ergänzt. und vielleicht gibt es ja noch die eine oder andere überraschung (podcast? kommentare?? noch mehr leserInnen???). für’s erste bin ich einmal zufrieden. und satt. guten appetit, ihre hk!

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Hirseauflauf mit Kirschen

six. also eines weiß ich bestimmt. das nächste heft koche ich nicht von vorn bis hinten durch. vierzehn hirsegerichte hintereinander ist einfach zu viel. und noch dazu ist jedes dritte ein auflauf. der plan ist ein wochenplan. und der steht dann im internet und sie wissen was ich morgen übermorgen und am samstag koche. die überraschung ist dann natürlich was ich darüber blogge. aber erwarten sie sich bitte nicht zu viel. wenn sie meine blogs kennen tun sie das eh nicht. aber sollten sie neu dazugestoßen sein (weil sie zum beispiel den weizteil der kleinen sonntagszeitung gelesen haben…), dann könnten sie sich ja vielleicht denken: na die war immerhin in der zeitung, das muss ja dann was gscheites sein… und dann werde ich ihnen jetzt sagen: erstens: es gibt keinen osterhasen, zweitens: auch nicht den weihnachtsmann und das christkind, light/zero/zuckerfrei ist nicht gesünder, und „recycling“ oft nicht effizient… alles (vieles – um es #nachtraeglich gewaltfrei auszudrücken) erstunken und erlogen und drittens: die zeitung hat nicht immer recht. na, schockiert?! dann viel spaß beim verdauen. guten appetit, ihre hk!

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Hirsebrei mit Ahornsirup

eigentlich wollte ich über hirse pikant schreiben. aber wiedermal hat mir mein unterbewusstes einen streich gespielt und einfach die worte hirsebrei mit ahornsirup hingetippt. geht auch. beides ist schon gekocht. dann gibt’s eben morgen pikant und heute ein weiteres süßspeisengericht. nur ohne ahornsirup – das ist mir schlecht geworden. so schmeckt das ganze ziemlich hantig. nine (nein! eight). guten appetit, ihre hk!

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Reiswaffeln mit Pflaumenmus

nine. ich dachte zuerst, ich hätte mir die reiswaffeln für den countdown aufgehoben, weil mein unterbewusstsein mich schon vor dem waffeleisen und den damit einhergehenden gatsch und den darauffolgenden küchenputz gewarnt hat. so hat es nämlich schon wieder angefangen: ich voll freudiger erwartung – alles duftet wunderbarst und aus dem waffeleisen kommt der dampf und ich kann schon die goldbräune erkennen – mach es auf und alles verklebt alla kartoffelpuffer. da ist mir, wie man bei uns zu hause sagt, da schiach augaungan. aber ich – hab ja jetzt schon ein bisserl was dazugelernt (tausende euro für therapiestunden waren letztendlich nicht völlig umsonst!) – bleib ruhig. und probier es nocheinmal. und – voilà – es ist gelungen. und wie. sozusagen habe ich mir bzw. hat sich mein unterbewusstes das beste für den schluss aufgehoben. guten appetit, ihre hk.

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Maistommerl

 maistommerl [süß] (eigentlich polenta mit äpfel (eigentlich polenta mit äpfel (eigentlich maistommerl [süß])))

entschuldigen sie wenn ihnen der titel verwirrt. ich darf kurz erklären: in hermine kleins naturküche heißt das gericht von heute polenta mit äpfel und das gestrige war ein maistommerl. ich hab’s irgendwie gestern und heute eigentlich auch verwechselt. und die verwechslung kommt auch nicht ganz von ungefähr. weil die heutige polenta mit äpfel gleicht eher einem tommerl (oder zumindest dem, was man landläufig unter an tommerl versteht: ois zsamm und eini ins rohr!) und das von gestern war eindeutig eine polenta mit äpfel drüber – aber eben nicht. also den (eigentlichen, nein… vermeintlichen, nein… offiziellen) maistommerl (laut hermine klein) hätte ich auch mit anderen früchten machen können – deshalb. aber wenn man es genau nimmt sind beim offiziellen polenta mit äpfel – also dem eigentlichen maistommerl (also das heutige gericht) rosinen dabei. also wenn schon ein polenta (oder eine – immer noch keine ahnung) dann ein/e mit äpfel und rosinen. also ein tommerl. was meinen sie (falls sie es nicht bemerkt haben sollten, dies ist eine aktive aufforderung zur aktiven mitwirkung/diskussion/kommentierung ihrerseits – danke)? außerdem startet jetzt der countdown. zehn (ten). guten appetit, ihre hk!

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