24 – brotbacken, heiraten und coffee to go

coffee to go statt brotbacken und heiraten

vor einigen jahren wollte lina es schon einmal so richtig angehen. mit dem heiraten, hausbauen, brotbacken und allem. mittlerweile ist sie um einige gescheiterte beziehungserfahrungen reicher, verdaut enttäuschung schneller, und hält sich generell nicht mehr gerne länger mit etwas (oder jemanden) auf. lina setzt heute eher auf coffee to go und überlässt das mit dem brotbacken (hausbauen, heiraten usw.) den anderen menschen. die realität hat hinsichtlich allem und speziell dem thema partnerschaft lina’s ideale in grund und boden getrampelt. übrig geblieben ist eine gewisse beziehungstoleranz. was für lina in etwa bedeutet: wenn sich geben und nehmen die waage hielten, wenn das beziehungskonto in regelmäßigen abständen nicht nur mit streit und nörgelei belastet sondern zwischendurch auch mal durch angenehme gemeinsame erlebnisse gefüllt werden würde und vertrauen und abenteuer, freiheit und disziplin, individualität und verbundenheit in etwa in den ausgleich gingen, dann täte auch lina sich noch einmal länger wo aufhalten wollen, einen mann an ihrer seite tolerieren und vielleicht sogar eines tages gemeinsam brotbacken. in spätestens 24 tagen sollte dieser dann bitte mit ein paar blumen und einem tolerablen lächeln auf der matte stehen, pünktlich zum abschluss dieses blogs, das wär ideal.

…another 23 days to go.

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Vollkornweckerl

#herminekleinblog #vollkornweckerl #naturkueche

brotbacken ist wie heiraten!

…frau/man braucht dazu „something old, something new, something borrowed, something blue (…)“. also old is der sauerteig. klingt grausig, is auch so. muaß owa sein. new sollten dann dafür aber schon die anderen zutaten sein. vor allem das mehl, wie immer: frisch gemahlen. (dazu ein paar worte von der einzigartigen: hk. „Es kann im Übergangsstadium durchaus eine Belastung eintreten, z.B. Blähungen und Magendrücken bei Vollgetreideernährung.“) borrowed und blue ist im meinem fall die backform. aber man kann brot zum beispiel auch im blumentopf backen und wenn man roggenmehl verwendet ist das auch blau. und außerdem ist das getreide an sich alles zusammen: old (weil gelagert), new (wenn frisch gemahlen), borrowed (najo), blue (eben wie gesagt, roggen). jedenfalls werde ich auch bald. brotbacken. aber noch nicht. jetzt erst mal nur vollkornweckerl. es ist wirklich ein genuß. bevor es fertig ist und gegessen werden muß (reim). ss ss. weil es duftet und riecht und alles, ein traum. doch beißen kann man es ehrlich gesagt kaum. (wow). trotzdem zu einer vollwertigen küche gehört es dazu, drum schling ich es jetzt hinunter.
noch ein tipp: das dampferl. also frau klein, sie beschreiben das alles ein bisschen zweideutig – tut mir wirklich leid ihnen das so direkt sagen zu müssen. wie ist das jetzt genau? mehl zuerst in die schüssel dann germ nur mit ein bisserl vermengen, oder germ mit ein bisserl mehl vermengen und dann ganzes mehl in die schüssel? also die auflösung steht in heft no. dreizehn. da gibt es nämlich ein foto dazu und alles ist nochmals ausführlicher beschrieben. aber genau: das gibt es ja nicht mehr zu kaufen!!! und das ist ja das problem. aber ich habs natürlich und jetzt sag ich es auch euch allen: mehl in die schüssel, germ in ein grübchen in der schüssel im mehl dann ein bissi mehl über den germ und dann erst wenn es ein dampferl geworden ist, das ganze mehl. aber ich habs auch schon mal anders gemacht und es war kein unterschied. und ich hab kleine und große weckerl geformt und sie sind immer … bissfest. owa gsund!

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