Floh II

#katze #floh

puh. entflohung die zweite. diesmal mit katze. und nicht nur entflohen, entmilben, entzecken, entwurmen… stubenreinheit ist auch kein zaubertrick sondern üben üben üben. doch jetzt ist sie da. ein kätzchen verursacht schweißausbrüche und muttergefühle. how can anyone ever tell you, you are less than a miracle. inneres kind und katzenbaby und das echte gibt’s auch noch. ach ja. ach ja! zum thema aufräumen. also: alles waschen, trocknen, putzen,… urlaub fahren. heim kommen und von vorne beginnen. frohes putzen. let it zeppeLINA! uh baby i love ya…

Weiterlesen

herzensangelegenheiten

#retro #küche #caritas
also, das wäre ja mal was gewesen zum täglich bloggen, weil es so schön lange gedauert hat und zitzerlweise nur weitergangen ist. die küche. das herz. und wie ich weiß, was lange wehrt, wird endlich gut. eine der wenigen zommramarin-aktionen wo es immer mehr geworden ist insgesamt. zur kurzen erklärung, how to build a kitchen: bei caritas einkaufen, die bringen einen das dann vor die haustür, nicht in die wohnung, das darf man dann allein machen (da haben sie mich sprichwörtlich im regen stehen gelassen, aber beim zweiten anlauf hat es dann doch funktioniert, danke an dieser stelle an j.). bei der erfa einen tischler organisieren, der einem dann in zwei wochen zwei kastln aufhängt, nana so is es dann auch wieder nicht, schon ein bisschen mehr (arbeitsplatten montieren, hochschrank besorgen, und spüle montieren, herd installieren…), danke dir g. das war großartig. und dazwischen und vor allem letztendlich darf frau selber hand anlegen. das muss einfach sein, wenn es um herzensangelegenheiten geht. da wird gestichsägt und geschlagbohrt und gedübelt und geschliffen und gelackiert und gesilikonisiert und am ende denkt man sich dann: ah, die küche muss ich noch zommraman. und das ist dann der erfolg dabei. nämlich eine küche zu haben, die frau zommraman kann. ich darf zufrieden sein, das hab ich geschafft. und most of all: its a girl!
Weiterlesen

besenrein

#siedeln #besenrein #wohnungsputz

…zur besten maklerin der steiermark. i hab net mitgestimmt! warum müssen frauen sauberer putzen, und warum verlange ich von mir allen anderen zu entsprechen. und flecken am herd und was für ein scheiß. da is bei mir echt da ofen aus. und wenn bei mir amol da ofen aus is, dann…. da… dann… sag i: okeeh, i machs. ich geh noch mal rein und putz nochmal nach. und steck nochmal liebe hinein. ich kümmere mich um ihren scheiß. wieder mal. liebe vermieterInnen- und maklerInnengesellschaft, hab also dann für sie noch ein bisschen zommramarinnenliebe hineingesteckt, damit der nachmieter jetzt sein pudding vom boden abschlecken kann und danke, dass sie immer  genau wissen wie man menschen, frauen, alleinerzieherinnen noch ein bisschen mehr pushen kann, geht doch noch ein bisschen sauberer. ja, fuck. scheiß.  definition von besenrein: besenrein heißt grob reinigen. .
das hier wollte ich ihnen, liebe leserInnen, ersparen, aber dann fehlt ein eintrag im november. und wie schaut das denn aus, wenn ich jetzt meinen dezember blog poste und der november fehlt. wo ja auch schon kein oktober war heuer. muss ein bisschen was aufholen und ein bisschen den blog zommraman. das war also mein oktober november. ausziehen. abreißen. weißnen. spachteln. möbel verkaufen. weg. weg. weg. eh eines meiner elemente: das nichts. weiße wände. schachteln. schmutz. kein schmutz. und am schluss eine extrarunde: entkalkerin. siedeln die zwölfte. und los.

Weiterlesen

floh

liebe lotte,

danke, dass du uns ein stückerl begleitet hast. jetzt hast du ein neues frauerl und wir haben ein neues platzerl. so viele schöne gemeinsame erlebnisse konnten wir in diesem jahr verbuchen: verstopfungen, mit dem fahrrad auf kinokabarets und am ende sogar noch eine ganzheitliche entflohung. was für ein (geburtstags) fest.  zum 30er gab es cornflakes im frauenhaus, zum 31er flohzommramparty… kann den 32sten kaum erwarten. wir haben dich lieb. bussi baba.

Weiterlesen

bus

was würden sie sich tätowieren lassen? ja ein schwein oder einen schriftzug mit dem wort „unique“ hab ich mir auch schon überlegt. aber es sollte wirklich unique/einzigartig sein. und am besten wäre es wenn die bff (busen freundin u. felsinderbrandung) das gleiche hätte. und vielleicht gleichzeitig tätowiert also zeitgleich, zum beispiel in amsterdam. und wenn wir in amsterdam dann wären, ja dann mit bus und all unseren kindern. und wir würden dann wissen, dass frau mit kindern nicht in den coffeeshop darf, nicht einmal in amsterdam, nicht einmal kurz. da sollte ein „no kids“ sign stehen, oder ein eisenring vor der tür hängen an den man das kind mal kurz anketten kann. in amsterdam dürfen kinder echt vieles. zum beispiel auf dem moped am radweg mitfahren. aber beim coffeeshop sind die holländerInnen happig (nicht von happy sondern „happig“ wie kritsich, weiß nicht woher das wort kommt, sie vielleicht?). dafür kann man mit kindern dort apfelkuchen essen und 17 stunden mit den bus hinfahren. den muss man dann auch ab und zu mal zommraman und deshalb dieser eintrag. doei doei!

Weiterlesen

st. eiersberg

die wichtigsten zutaten für den passenden job für mich: viel arbeit, kein ruhm, nicht bezahlt. hab’s wieder mal geschafft. und ich steh dazu. das mach ich gern. dazu stehen und mich um anderens scheiß kümmern, wie gesagt. und jetzt liegen die nerven plank. nicht einmal das geräusch eines vorbeifahrenden radfahrers im schotterweg oder der freundliche smalltalk mit der wirklich netten nachbarin über ihren und meinen hund ist noch auszuhalten. zeit für eine weitere reinigung: die innere. dazu gehören ein krug wasser und eine emotionale entladung – wohin damit?

Weiterlesen

full ready – voll fertig

wann ist etwas fertig? wie lang bleibt etwas fertig, bevor es wieder unfertig wird? wann ist ein boden sauber und ab wann ist etwas nicht mehr normal? zum beispiel ist zwei mal aufwischen am tag viel und einen fundus zwei mal im jahr auszukehren ist wenig, aber beides ist irgendwie normal in dem fall. ich schreibe täglich drei seiten und das seit ungefähr sieben jahren. mittlerweile ein haufen beschriebenen papieres und alles landete früher oder später in der mülltonne oder im osterfeuer. gut siebeneinhalbtausend seiten. gut siebeneinhalbtausend mp3s hat mein (exklusiver) couchsurfer/dieb inklusive datenträger (externe festplatte und notebook) gestohlen. wer braucht schon beschriebene blätter, wer braucht schon siebeneinhalbtausendmal musik, die sich am ende erst nur auf 0 und 1 runterbrechen lässt. ich will die leere. deshalb auch das aufwischen normal oder vielleicht doch wirklich häufig, sehr, mehr als so normal, eventuell brauche ich doch vier bodenwischeinheiten täglich um mich um nicht auszurasten und mich ausrasten zu können. und eventuell ist dann so ein unausgekehrter fundusboden doch zu viel für meine blankpolierten nervenfasern. dieser eintrag ist nicht fertig.

Weiterlesen

Bahnhof im Theater

Auf den ersten Blick verstand ich nur Bahnhof als ich mich in das Ordnungssystem des Theater im Bahnhofs Theaterfundus  einschulen ließ. Der Theaterfundi, besser gesagt… denn zur Hortung diverser Requisiten gab es nebst einem Raum für Kleidung noch eine Garage für alles andere, einen Vorraum zur Garage für Werkzeug und einen Lagerraum für die Technik. Letzteres habe ich nicht angerührt. Beschriften von Regalen und Boxen, Wäschewaschen und der Bau eines Werkzeugschrankes waren nebst Batterien aus Taschenlampen ausklauben und Plakate abgespielter Produktionen einrollen meine Hauptaufgabenbereiche. Ich habe gelernt, dass man zum Anschrauben an Mauern Dübeln verwenden muss und dass ich die Dinge aufschreibe solange sie noch frisch sind im Kopf sind. Ach hätte ich das nur beim Schreiben meiner Dissertation schon gewusst, dann wäre die nämlich fertig geworden und ich könnte jetzt beim zommraman einen Doktorinnentitel tragen. Dann wär doch die Welt gleich eine ganz andere. Und ich könnte den eingerahmten Sponsionsbescheid an eine Schraube mit Dübel hängen. Ende des Kapitels. Wie wäre es mit einem neuen Abschnitt?
Haben sie noch immer keinen Fernseher – bei der BAN gibt es zur Zeit viele. Ich bleib lieber ohne. Was ist das denn für ein Leben, fragt mich der Nachbarsjunge heute. Jo eh… man schreibt halt dann zur Primetime einen Blogeintrag und freut sich darüber, dass es Theater (in Bahnhöfen) gibt.
Den Silberstreif am Horizont einer Zommramarin und ihrer Vorgesetzten will ich ihnen auch nicht vorenthalten: der Zustand der Aufgeräumtheit dürfte zwecks Theatersommerloches sogar einige Monate anhalten. Schön.

Weiterlesen

Kalahari für die Küche

Küche vorher – nachher

messie küche vorher
messie küche vorher

Nicht auf dem „Vorher“ Bild zu erkennen, sind Jahrzehntelang eingetrocknete Fettschichten auf und diverse Ungereinigtheiten unter den Küchenkastln, Putzabbröckelungen hinter Tabeten und Regalen sowie Innenschau von Kastln und Küchengeräten. Nach einer Grundreinigung, verabschieden wir uns von den Delphinen- ein wunderbares Symbol für die Partnerschaftsecke laut Bagua, hier im Bereich Wissen und Intuition und eben: Kochen zusammen mit den alten, schmutzigen Tapeten unangebracht. Auch die Bordüre mit Spiralmuster und ein paar blau gelbe Musterungen an der Wand müssen daran glauben. Kalahari ist die neue Farbe für die Küche, eine Latexfarbe zum einfachen Reinigen. Kombiniert mit einem zart gelben Wandanstrich

kalahariküche
kalahari küche nachher

wirkt die Küche jetzt klarer und appetitlicher. Achtung Ansteckungsgefahr: Nach ersten Räumungsaktionen lässt sich auch der Hausherr anstecken und putzt den Kühlschrank. Dieser kommt schlussendlich auf einen Tisch, welcher wiederum unter einem Berg Wäsche im Badezimmer angefunden wurde. Dazulernen darf ich diesesmal, dass Spachtelmasse verdünnbar ist und beim nächsten Mal sparsamer aufgetragen werden sollte, dass man Couchsurfer nicht mit einem seinem Macbook allein in der Wohnung lassen soll, da sie sonst vielleicht nachher mitsamt dem Macbook (und mehr) verschwunden sind (schön doof…) und dass meine Mama doch auch recht hat, wenn sie sagt: „Strenge Rechnung – gute Freunde“ (und -innen).

 

Weiterlesen