Lebkuchen nach Großmutters Art

ach wie schön es doch sein kann, das mama sein. und das lebkuchen backen nach großmutters art. und das christbaumschmücken nach großmutters art, mit viel viel zeugs und das kinderl hilft mit, weil am 27ten hat das christkind urlaub und da darf das kind dann mithelfen auch beim packerl aussuchen und… ach egal. kein wirklicher text entsteht, wenn das gefühl so schön ist und der lebkuchen so gar nicht schmeckt, aber der duft zählt und der anblick und überhaupt, dass man es macht und halt eben die schürze von der oma dabei trägt und sowas alles. da tut es mir direkt leid, dass ich so einen wutausbruch zu weihnachten gebloggt losließ, wo doch die bratäpfel nach engelsart nicht nur weihnachtlich gut dufteten sondern auch herrlich gut schmeckten und tja. zumindest gibt es noch gefühle, und wenn nicht zu weihnachten, wann dann. nur die liebe zählt und so. und apropos: wenn ich dann mal selber oma bin, dann mach ich den lebkuchen vielleicht mit aranzini, weil es mir dann vielleicht schmecken wird, was es jetzt glaub ich noch nicht tun tät, oder doch? ich sollte wirklich aufhören zu schreiben bevor es zu spät ist, und ich noch erzähle, dass mir kürzlich ein mann geflüstert hat, ich sei nicht weiblich genug. naja, falls sie unter ähnlicher unweiblichkeit leiden, kann ich das lebkuchen backen nach großmutters art empfehlen. da kommen selbst den hartgesottensten bloggeremanzen ihre eierstöcke in schwung und frau wird von östrogenen weichgekocht und von muttergefühlen überschwemmt…. frau sein gelingt auch ohne kind, aber es hilft doch zu wissen, dass man ein kind geboren hat, wenn einem wieder mal einer unter die nase reibt – wenn auch nur durch die blume – frau sei zu männlich. und so genieße ich jetzt blutend und heulend einen letzten steinharten lebkuchenring – J A ich will – und den sanften abgang des 2014er jahres. guten appetit, ihre hk.

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